Als Handwerker überzeugen ...

Als Handwerker überzeugen …

Kleine und mittelständische Handwerksunternehmen werden die gut gemeinten Ratschläge bekannt vorkommen wie „Heben sie sich ab“ oder „mit Professionalität überzeugen sie“, aber auch „strategisch vorgehen“. Aber wie ist es möglich, diese gut gemeinten Tipps einzusetzen und für den eigenen Erfolg umzusetzen?

Im Handwerk gibt es etwas Gutes: Viele der Handwerksbetriebe befinden sich noch immer im Dornröschenschlaf. Somit ist es möglich, sich zügig auf dem Markt etablieren und zu den Renommierten zu gehören. Das funktioniert ganz ohne Marketing-Agentur. Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Während es für die großen Betriebe recht schwer ist, sich grundsätzlich neu auszurichten, haben es die kleineren deutlich besser, wenn es darum geht, sich flexibel und in kurzer Zeit umzustellen.

Nicht in die Sackgasse laufen!

Es gibt eine Vielzahl von Handwerkern, die unerwartet in die Sackgasse geraten. Weniger Kunden wodurch die Aufträge zurückgehen mit der Folge, dass Mittel und Wege fehlen, um wieder auf die Überholspur abzubiegen. Doch es gibt einige Dinge, die jeder Betrieb organisieren kann, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Damit ist es möglich, sich von einem großen Teil der Mitbewerber abzuheben.

Knigge einhalten – dann gibt es auch Empfehlungen

Geht es zum Kunden, dann muss jedem trotz der Routine klar sein, dass die Arbeit in den privatesten Räumen der Menschen erfolgt, wie Bad, Schlafzimmer, Kinderzimmer etc. Daher ist die Einhaltung des sogenannten Handwerker-Knigge unabdingbar. Es gibt sogar Verlage, die spezielle Illustrationen veröffentlicht haben, und Spezialisten bieten sogar Kursangebote an, um das richtige Verhalten zu erlernen.

Sauberkeit & gutes Auftreten beim Kunden, in der Werkstatt und/oder Verkaufsraum

Kunden nehmen Handwerker optisch wahr und dadurch kommt es zu einer elementaren Entscheidung, ob dieser zu der Gruppe der innovativen Handwerker zählt. Besonders Frauen erkennen schnell Schwachstellen und bewerten diese. Daher gilt: Positiv überraschen. Saubere Arbeitskleidung, ein aufgeräumtes Fahrzeug – dafür bietet Tecnolam eine Fahrzeugeinrichtung an –, moderne Werkzeuge, Überziehschuhe verwenden, Planen auslegen, Werkzeug sauber und vollständig halten und Staubschutzwände zulegen. Das Beste ist, sich pro Monat an einem halben Tag damit zu verwenden, das Werkzeug auf Vollständigkeit zu überprüfen, das Fahrzeug auf Vordermann zu bringen und fehlende Materialien aufzufüllen bzw. zu bestellen. Das bringt nicht nur mehr Erfolg bei den Empfehlungen, sondern positive Bemerkungen der Kunden sorgen dafür, dass der Spaß an der Arbeit bestehen bleibt.

Erreichbarkeit – ein unabdingbares Muss

In der Regel werden Handwerker telefonisch kontaktiert. Ein Tipp: Das Branchenbuch in die Hand nehmen und als Phantomkäufer 10 bis 20 Handwerksbetriebe anrufen. Es ist erstaunlich, wie katastrophal der erste Eindruck ist. Daher gilt: für eine gute Erreichbarkeit sorgen und das zu den gewöhnlichen Öffnungszeiten (Mo. – Fr. 08:00 bis 17:00 Uhr). Mitarbeiter sollten geschult werden, damit sie wissen, wie man sich höflich meldet, mit dem Kunden zielgerichtet spricht und diesem das Gefühl vermittelt, gut aufgehoben zu sein.

Besonders die kleinen Handwerksbetriebe setzen gern auf einen Anrufbeantworter oder die Rufumleitung. Sicherlich ist die Idee von einem AB gut, doch die meisten Kunden sprechen keinen Text darauf. Damit ist ein potenzieller Kunde weg und das höchstwahrscheinlich für immer. Auch die Rufumleitung auf das Handy ist von der Liste zu streichen, denn das Gespräch erreicht einen dann im Auto während der Arbeit oder eines Beratungsgespräches. Hinzu kommt, dass die Funkverbindung abreißen kann, das Unfallrisiko steigt und ein ordentliches Gespräch mit dem Handy zwischen Ohr und Schulter geklemmt und Maschinenlärm ist alles andere als positiv. Daher lohnen sich für kleine und mittlere Betriebe Callcenter. Diese nehmen auf Wunsch rund um die Uhr mit dem Firmennamen die Anrufe an. Die Personen sind gut geschult und bereiten alles für den späteren Rückruf vor. Dabei sind die Kosten durchaus überschaubar.

Schlechte Homepage, keine Homepage …

Das Internet verändert sich rasant schnell und ebenso die Nutzung. Immer mehr Verbraucher suchen über das Internet nach Produkten und Dienstleistungen. Das bedeutet, dass ein Internet-Auftritt ein Muss ist. Doch dabei sollte es sich nicht um einen „Oldtimer“ handeln, mit schlechten Fotos, einem Layout, das nicht gerade ansprechend ist, und unstrukturierten Informationen. Hinzu kommt, dass eine nicht gepflegte Seite, die keinen Nutzen bringt, gnadenlos in den Weiten des Google-Universums verschwindet. Die Folge ist, dass sie nicht mehr gefunden wird. Wobei das von Vorteil sein kann, denn der negative Eindruck projiziert sich auf das Unternehmen.

Sofern eine professionelle Homepage nicht in das Budget passt, sollte der Blick auf innovative Handwerker Plattformen fallen. Es gibt Portale, die sehenswerte Möglichkeiten anbieten, mit denen sich der Betrieb individuell präsentieren kann.

Im Handwerk zu den Besseren & erfolgreichen gehören

Diese kurze Auflistung zeigt, dass es nicht allzu schwer ist, sich im Handwerk an die Spitze zu setzen und so zu den erfolgreichen Unternehmen zu gehören. Aber die hier aufgeführten Punkte sind nur ein Bruchteil von dem, was ein innovativer Handwerksbetrieb heute leistet. Die Unternehmen, die längst den Wandel der Zeit erkannt haben, sind allen anderen bereits einige Schritte voraus. Doch wer vom ersten Tag an für ein hervorragendes und ansprechendes Erscheinungsbild sorgt sowie ein höchst professionelles Auftreten, der wird mit Sicherheit erfolgreich sein.

Hier nachlesen ...

LED Leuchten – hilfreich in der Landwirtschaft

LED Leuchten – hilfreich in der Landwirtschaft

Viele sind sich nicht darüber bewusst, dass der Arbeitsalltag eines Landwirtes von langen Arbeitszeiten geprägt …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert