Raufasertapeten

Hochwertige Raufasertapeten bestehen aus drei Lagen Papier, in deren Schichten Holzfasern eingearbeitet werden. Die obere Schicht bildet die Optik und hemmt, während der Arbeit, das Ablösen der Tapete. Die Tapeten sind in unterschiedlichen Qualitäten zu erwerben und werden, je nach Körnungsgrad, in grobe, mittlere und feine Oberflächen eingeteilt. Die Kosten dieser Tapeten sind, im Verhältnis zu anderen Tapeten, sehr preisgünstig. Durch die robuste Verarbeitung der Tapeten, können diese auch mehrmals überstrichen werden, was nicht nur Arbeit, sondern auch Geld spart. Je grober die Körnung, desto vorteilhafter fällt das Ergebnis dabei aus, da die Struktur länger erhalten bleibt.

Tapezieren mit Raufasertapeten

Zuerst werden die Tapeten auf einen Tapeziertisch abgemessen und auf die richtige Länge gebracht. Nach dem Einstreichen mit Tapetenkleister und der vom Hersteller angegebenen Einwirkzeit, kann die Raufasertapete ansatzlos an die Wand geklebt werden. Beim Tapezieren eines Zimmers beginnt man mit der Arbeit immer am Fenster und arbeitet sich dann durch den Raum. Dazu wird die Raufasertapete direkt unter der Zimmerdecke angesetzt und mit der Tapezierbürste beziehungsweise einer speziellen Rolle von oben nach unten, beziehungsweise seitlich ausgestrichen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass weder Falten noch Blasen entstehen und dass die Kanten perfekt anliegen. Auf keinen Fall sollte Raufasertapete überlappend geklebt werden, weil das Resultat sonst unsauber aussieht.

Vor- und Nachteile der Raufasertapete

Die Vorteile der Raufasertapete sind die kostengünstige Anschaffung und einfache Verarbeitung. Die Tapete ist robust und lässt sich mehrmals überstreichen. Außerdem sind diese Tapeten umweltfreundlich und gesundheitlich unbedenklich. Die Nachteile sind, dass diese Tapete trocken nur sehr schwer zu entfernen ist und für diese Arbeit eine längere Weichzeit eingehalten werden muss.